Curriculum Berufsorientierung

Schulinternes Curriculum

Berufsorientierung

  • Rahmenbedingungen der Schule
  • Konzept zum Übergang Schule und Beruf an der Sekundarschule Preußisch Oldendorf
  • Schulinterne Arbeitshilfen am Beispiel der BFE-Tage – 8. Jahrgang
  • Darstellung des Beitrags von Unterrichtsfächern zu BO-Kompetenzen am Beispiel der Fächer Arbeitslehre-Wirtschaft und Deutsch

 

I. Rahmenbedingungen der Schule (Stand: Juni 2017) 

Schülerzahl/-zusammensetzung/Standorttyp/ Besonderheiten der Schule –  302 Schülerinnen und Schüler (12 Klassen)

–  1 Sprachfördergruppe mit 10 Kindern

–  19 Kinder mit festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf (LES) Lernen an der SPO

– Rahmen der Neuzuordnung Standorttyp 3

 

Größe der Schule dreizügige Sekundarschule im Aufbau (12 Klassen, gegründet im Sj 2013/14, viertes Betriebsjahr

 

Schule des Gemeinsamen Lernens Seit 2015 ist die SPO Schule des Gemeinsamen Lernens, bereits zuvor besuchten Kinder mit Förderschwerpunkten im Bereich LES in Einzelintegration unsere Schule.

 

Sozialraum (Kennzeichen) Schule mit einem dörflich-kleinstädtischen Einzugsbereich, Preußisch Oldendorf ist eine Flächengemeinde mit 13.500 Einwohnern.

Wohneinheiten: überwiegend Ein- bis Zweifamilienhäuser.

Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund: 46%, ca. 13% aller Schülerinnen und Schüler sind nicht in Deutschland geboren.

 

Wirtschaftsstruktur (Großbetriebe, Mittelständische Betriebe, Verwaltung) Wenige Großbetriebe im Einzugsbereich, in Richtung Lübbecke und Niedersachsen/Bad Essen, zahlreiche Klein- und mittelständische Betriebe im Wirtschaftsnahraum.

Die ländliche Lage der Gemeinde und der Schule führen bei der Anzahl und partiell auch der Qualität der Plätze für BFE-Tage und Praktika zu Engpässen.

 

Abschlüsse Sek I (Gym: Wie viele Schülerinnen und Schüler gehen nach der Sek I wohin?)

 

Zur Zeit noch keine Angaben möglich (siehe Stand des Ausbaus)
Abschlüsse der Schülerinnen und Schüler nach der SekI/SekII Zur Zeit noch keine Angaben möglich (siehe Stand des Ausbaus)

 

Formen der Zusammenarbeit mit der Agentur Kooperationsvertrag mit der BB der Agentur für Arbeit geschlossen im Oktober 2016

 

Kooperationspartner (Wirtschaft, BKs, Uni, kommunale Einrichtungen und deren punktuelle oder/und dauerhafte Einbindung) 1.       Kooperationspartner Schulen (Sek II: gymnasiale Oberstufe und Fortsetzung der Vollzeitschullaufbahn):

–  GES Rödinghausen

–  Gymnasium Söderblom (Espelkamp)

–  Wittekindgymnasium (Lübbecke)

–  Berufskolleg Lübbecke

2.       Technikzentrum Minden-Lübbecke

3.       BK Lübbecke: fest in den Fachcurricula im Jahresarbeitsplan verankerte Kooperationsprojekte mit den Wahlpflichtbereichen Arbeitslehre und Naturwissenschaft

4.       Firma Schwarz GmbH: fest in dem Fachcurricula im Jahresarbeitsplan verankerte Kooperationsprojekte mit dem Wahlpflichtbereich Arbeitslehre-Technik

 

Eltern a)      In ca. 45% der Familien sind ein oder beide Elternteile nicht in Deutschland geboren.

b)      starke Elternaktivität (Schulpflegschaft, Förderverein), gerade im Bereich Mittelakquise für Projekte der BO („Talentparcours“ Klasse 7,…)

 

Bisherige Entwicklung der BO an der Schule (vor KAoA, mit KAoA, Kür/Pflicht, Siegel) Schule im Aufbau: BO als begleitendes Element seit Klasse 5 – z.B. Teilnahme aller Kinder am Zukunftstag seit Sj 2013/14.

Die beiden auslaufenden Schulen vor Ort (HS und RS) verfügen über erprobte und bewährte Konzepte zur BO (HS: NIKAO-Konzept), die sukzessive in das BO-Konzept der SPO aktualisierend integriert werden.

 

Schulinterne Organisation (BOB, StuBoTeam, Verantwortungsaufteilung Die Weiterentwicklung des Systems erfolgt über die Steuergruppe, die über eine verbindliche Geschäftsverteilung verfügt.

Das StuBoTeam besteht aus drei Personen:

Frau Margret de Boer (Mitglied der Steuergruppe) koordiniert den Entwicklungs- und Umsetzungsprozess „Berufsorientierung“.

Außerdem sind Frau Beate Kühnast und Frau Mareike Lorenz Mitglieder des StuBoTeams.

 

Internationale Förderklassen An der SPO ist seit 11/2015 eine Sprachfördergruppe. Diese wird aktuell von 10 Schülerinnen und Schüler besucht.

 

 

 

II. Konzept zum Übergang Schule und Beruf an der Sekundarschule Preußisch Oldendorf

  1. Grundsätze und Ziele

Am Ende der Sekundarstufe I ergeben sich für die Schülerinnen und Schüler individuelle Zielperspektiven für ihre Zugänge in die Berufswelt. Möglich ist dieser Zugang über

  • die duale betriebliche Ausbildung,
  • die berufliche Vollzeitschule (z.B. Fachoberschule, Berufsfachschule),
  • die gymnasiale Oberstufe.

 

Aus diesem Grund vermittelt die Sekundarschule Preußisch Oldendorf im Rahmen ihrer erzieherischen und unterrichtlichen Maßnahmen den jungen Menschen Kompetenzen, die sie zur Wahl ihrer weiteren Bildungs- und Ausbildungsgänge befähigen.

Ziel dieser Berufsorientierung ist also die Förderung der Berufswahlfähigkeit. Das bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler innerhalb der Berufsorientierung Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten erwerben, um darauf aufbauend eine begründete Berufswahlentscheidung zu treffen.

Die Schule fördert die Planungs-, Handlungs – und Entscheidungskompetenzen der Schülerinnen und Schüler, indem sie sie in die Lage versetzt

  • sich über die Berufs- und Arbeitswelt zu informieren, sowohl in der Theorie als auch in der Praxis,
  • unterschiedliche Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt (körperliche, intellektuelle und soziale) kennen zu lernen,
  • sich unter Berücksichtigung der eigenen Entwicklungsmöglichkeiten einzuschätzen,
  • Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt mit ihren Fähigkeiten und Neigungen zu vergleichen und zu bewerten.

 

Die Berufsorientierung wird als Aufgabe aller Fächer und somit Aufgabe aller Lehrerinnen und Lehrer verstanden.

 

  1. Überblick und Strukturierung der Berufswahlorientierung an der Sekundarschule Preußisch Oldendorf

 

5. – 7 Jahrgangsstufe
o   verpflichtende Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler am Zukunftstag (Girls‘ und Boy‘s Day) – Vor- und Nachbereitung durch den Klassenlehrer oder im AW-Unterricht

o   Vorbereitungsmodul zur Berufsorientierung im 2. Halbjahr der 7. Jahrgangsstufe – Talentparcours – Vor- und Nachbereitung im AW-Unterricht

 

 

8. Jahrgangsstufe
o   Elterninformationsabend zum Landesvorhaben KAoA (kein Abschluss ohne Anschluss) und zu weiteren Berufsorientierungsmaßnahmen

o   Einführung eines Portfolioinstruments „Berufswahlpass“

o   Potenzialanalyse mit anschließendem Feedbackgespräch – Vorbereitung im A-BO-Unterricht (A-BO = allgemeine Berufsorientierung)/ eventuelle Nachbereitung im Einzelgespräch mit StuBO

o   3 Praktikumstage in Betrieben (beim Träger) zur   Berufsfelderkundung

o   teilweise Auflösung des Klassenverbandes an einem festen Nachmittag in der Woche: im 9-wöchigen Rotationsprinzip durchlaufen die Schülerinnen und Schüler die Bereiche Wirtschaft, Bewerbung, Informatik und Arbeits- und Sozialverhalten (A-BO8)

 

9. Jahrgangsstufe
o   Fortsetzung des projektorientierten Arbeitens der 8. Jahrgangsstufe (A-BO9): gezieltes Arbeiten (als Vorbereitung auf den SEKII-Bereich) / Vertiefen (als Vorbereitung auf die berufliche duale Ausbildung) in Deutsch, Mathematik, Informatik, Wirtschaft

o   Berufsparcours mit ortsansässigen Firmen

o   Vor- und Nachbereitung des dreiwöchigen Praktikums

o   3-wöchiges Betriebspraktikum in einem selbst gewählten Betrieb (aufgrund der reflektierten Erfahrungen in der Berufsfelderkundung) oder Praxiskurs über den Träger

o   Erstellen einer Praktikumsmappe

o   Bewerbungstraining (Mappen, Vorstellungsgespräche, Bewerbungstests)

o   „Berufsnavigator“ in Kooperation mit der Volksbank Minden-Lübbecke

o   Besuch der Berufsorientierungswoche in Espelkamp (BOP, BAM)

o   Besuch der DASA in Dortmund (deutsche Arbeitsschutzausstellung)

o   Erstellung eines Bewerbungszeitplans im A-BO-Unterricht und individuell im Gespräch mit StuBO

o   regelmäßige Beratungstermine durch den Berufsberater (Bundesagentur für Arbeit)

o   Aufstellen einer Anschlussvereinbarung zum Prozess der Berufs- und Studienorientierung

 

10. Jahrgangsstufe – in Planung
 

o   individuelles Vorstellungstraining, abgestimmt auf die einladenden Betriebe

o   Betriebspraktikum in einem selbst gewählten Betrieb

o   Vor- und Nachbereitung des 2-wöchigen Praktikums

o   individuelle Studien- und Berufsberatung (Berufsberater / StuBO)

o   intensiver Kontakt zu weiterführenden Kooperationsschulen (Wittekind-Gymnasium Lübbecke, Söderblom-Gymnasium Espelkamp, Gesamtschule Rödinghausen, Berufskolleg Lübbecke)

 

 

  1. Durchführung der Berufsorientierung in den einzelnen Schulstufen

 

  1. – 7. Jahrgangsstufe
Aktivitäten verantwortliche (Fach-)Lehrer Lernziele
Vor- und Nachbereitung des Boy&Girls Days

 

Recherchieren im Internet

 

Präsentation verschiedener Berufe

AW-Unterricht/StuBo:

–  Auseinandersetzung mit den Berufen der Eltern/ Erziehungsberechtigten und eventuell mit eigenen Berufswünschen und Vorstellungen

–  Auseinandersetzung mit den geschlechtertypischen Rollenerwartungen

 

Die Schülerinnen und Schüler…

·        bekommen einen ersten Einblick in die Arbeitswelt.

·        reflektieren den kennengelernten Beruf in Bezug auf ihre eigenen Kompetenzen.

 

Talentparcours

 

Stationsdurchlauf

in Kooperation mit dem Technikzentrum Minden/StuBo:

–  kennen lernen berufsspezifischer Tätigkeiten durch vorgegebene Aufgaben mit verschiedenen Materialien

 

Die Schülerinnen und Schüler…

·        lernen ihre eigenen Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten spielerisch kennen.

Präsentationstechniken anhand von Berufsbildern

 

Erstellen einer Präsentation, in der die Schülerinnen und Schüler einen für sie interessanten Beruf vorstellen

 

AW-Unterricht:

–  Recherche im Internet

–  Umgang mit den gängigen Internetadressen der Agentur für Arbeit

Die Schülerinnen und Schüler…

·        bekommen den ersten Einblick in die Darstellungen verschiedener Berufe im Internet.

·        lernen die verschiedenen Seiten zur Berufsfindung kennen.

  

 

  1. Jahrgangsstufe
Aktivitäten verantwortliche (Fach-)Lehrer Lernziele
Elternabend

 

zum Thema BO an der Sekundarschule Preußisch Oldendorf und KAoA

Klassenlehrer/ StuBos/Träger:

–  den Eltern wird das Konzept der Berufsorientierung der Sekundarschule Preußisch Oldendorf und das Landes-vorhaben KAoA vorgestellt

–  der Bereich für die 8. Jahrgangsstufe wird besonders erläutert

–  Informationsmaterial wird verteilt

–  die nötigen Datenschutzerklärungen werden ausgeteilt

 

 

Die Schülerinnen und Schüler…

Die Eltern…

·        werden über den weiteren Berufsprozess informiert.

Portfolioinstrument

Einführung des Berufswahlpasses

 

Erstellen eines ersten Kompetenzprofils

 

 

Reflexion der PA und der BFE-Tage

(Nachbereitung)

A-BO-Unterricht:

–  Einführung des Berufswahlpasses

–  Erstellen eines ersten Kompetenzprofils (Selbsteinschätzung, Fremdeinschätzung, Auswertung)

 

 

–  Festhalten der Ergebnisse der PA

–  Festhalten der Ergebnisse der BFE-Tage

Die Schülerinnen und Schüler…

·        lernen den Berufswahlpass als Portfolioinstrument kennen.

·        kennen ihre Kompetenzen und können sich einschätzen.

·        erhalten einen Überblick über den Berufs- und Studienorientierungsprozess.

·        dokumentieren die zentralen Inhalte dieses Prozesses und entdecken ihre Stärken und Fähigkeiten.

 

 

A-BO-Unterricht – 8

(allgemeine Berufsorientierung)

Auflösung des Klassenverbandes für einen Nachmittag in der Woche

A-BO-Unterricht:

die Schülerinnen und Schüler werden in Gruppen aufgeteilt und lernen in einem Rotationsprinzip im 9-wöchigen Rhythmus folgende Bereiche kennen:

–  Bewerbung

–  Präsentation mit dem PC

–  Wirtschaftsgrundlagen

–  Sozial- und Arbeitsverhalten

Die Schülerinnen und Schüler…

·        formulieren Interessen und Ziele.

·        lernen den Umgang mit Power Point.

·        wenden Wirtschaftsgrundlagen an Beispielen an.

·        kennen die Erwartungen der Wirtschaft an einen Schulabgänger.

 

 

 

Potenzialanalyse mit anschließendem Auswertungsgespräch

Durchführung wissenschaftlich anerkannter Testverfahren in Kombination mit handlungsorientierten Verfahren und Elementen von Assessmentverfahren

Vor- und Nachbereitung im

A-BO-Unterricht/Durchführung durch einen Träger (VHS Bielefeld):

–  eintägige Veranstaltung in den Räumen der VHS Bielefeld

 

Auswertungsgespräche:

–  in Einzelgesprächen zwischen Mitarbeitern der VHS Bielefeld und den einzelnen Schülern im Beisein der Eltern (bei Bedarf) in der Schule

 

Die Schülerinnen und Schüler…

·        entdecken ihre fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Potenziale im Hinblick auf die Lebens- und Arbeitswelt.

·        entscheiden sich aufgrund der Erfahrungen aus der Potenzialanalyse für entsprechende Berufsfelder

(SBO 6.1)

 

 

 

 

Berufsfelderkundung

 

3 Tagespraktika in 3 verschiedenen Berufsfeldern in Betrieben oder in Werkstätten über einen Träger (trägergestütztes Praktikum)

Vor- und Nachbereitung im A-BO-Unterricht:

–  Durchführung in möglichst selbst gesuchten Praktikumsstellen in 3 verschiedenen Betrieben

–  Präsentation eines Berufsfeldes mittels Power Point oder Plakat

–  weitere Beratung durch die StuBos

 

Die Schülerinnen und Schüler…

·        lernen exemplarisch berufliche Tätigkeiten kennen und haben Einblick in die betriebliche Praxis.

·        werden in ihrer Berufsfindung gestärkt.

Fachzeitschriften und -bücher

 

Arbeiten mit „planet Berufe“ und „Beruf aktuell“

 

A-BO-Unterricht:

–  Einführung der Zeitschrift „planet Berufe“

–  Einführung des Buches „Beruf aktuell“

Die Schülerinnen und Schüler…

·        lernen die entsprechenden Fachunterlagen kennen und können sie als Nachschlagwerke nutzen.

 

 

  1. Jahrgangsstufe
Aktivitäten verantwortliche (Fach-)Lehrer Lernziele
Elternabend

 

Vorstellung des Befindungsprozesses

Klassenlehrer /StuBos/ Berufsberater:

–  die Eltern werden über den Stand der Berufsfindung informiert und über das weitere Vorgehen (KAoA)

–  der Berufsberater stellt sich vor

Die Schülerinnen und Schüler…

Die Eltern…

·        werden über den weiteren Berufsfindungsprozess informiert.

·        werden über weitere Möglichkeiten (berufliche Ausbildung, schulische Ausbildung) informiert.

 

A-BO-Unterricht – 9

(allgemeine Berufsorientierung)

 

Auflösung des Klassenverbandes für einen Nachmittag in der Woche

A-BO-Unterricht:

die Schülerinnen und Schüler werden in Gruppen aufgeteilt und lernen in einem Rotationsprinzip im 9-wöchigen Rhythmus folgende Bereiche kennen:

–  Wirtschaftsgrundlagen

–  M im Berufsleben

–  D im Berufsleben

–  EXEL

 

Die Schülerinnen und Schüler…

·        vertiefen Wirtschaftsgrundlagen.

·        setzen sich mit mathematischen Aufgaben aus dem Berufsleben auseinander.

·        setzen sich mit sprachlichen Aufgaben aus dem Berufsleben auseinander.

·        wenden EXEL an.

Berufsparcours

 

ortsansässige Firmen stellen Aufgaben aus ihren Fachgebieten

in Kooperation mit dem Technikzentrum Minden/StuBo:

–  an 10 bis 12 Stationen haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, typische Aufgaben aus verschiedenen beruflichen Bereichen zu lösen

Die Schülerinnen und Schüler…

·        vertiefen ihre Kontakte zu den ortsansässigen Firmen.

·        zeigen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten.

 

3-wöchiges Betriebspraktikum oder entsprechende Praxiskurse (trägergestützt) Vor- und Nachbereitung im A-BO-Unterricht / StuBO

Betreuung durch alle in dieser Klassenstufe unterrichtende Lehrer

 

– Die StuBos beraten die Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz

 

 

Die Schülerinnen und Schüler…

·        setzen sich über einen längeren Zeitraum praxis-orientiert mit ihren eigenen Fähigkeiten und den betrieb-lichen Anforderungen auseinander.

·        entwickeln ein zeitgemäßes Verständnis für die Arbeitswelt sowie für technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge.

·        entwickeln ihre Schlüsselqualifikationen weiter.

 

Praktikumsmappe

 

Anfertigung einer ausführlichen Prakti-kumsmappe

 

 

A-BO-Unterricht

mögliche Aufgaben:

– allgemeine Themen zum Praktikum und erstellen verschiedener Berichte

Die Schülerinnen und Schüler…

·        sind in der Lage sich Informationen über ihren Prak-tikumsbetrieb und den entsprechenden Beruf zu besorgen.

 

Praktikumspräsen-tation

 

 

A-BO-Unterricht

mögliche Themen:

–  Vorstellung des Betriebes

–  Vorstellung des Praktikumsberufes

– eigene Meinung zum Praktikum

Präsentation am Schüler-/ Elternsprechtag

Die Schülerinnen und Schüler…

·        können präsentieren.

·        lernen weitere Berufe kennen.

·        erkennen die Sinnhaftigkeit des Praktikums und können es auch anderen Schülerinnen und Schülern vermitteln

 

Portfolioinstrument

 

Ergänzungen im „Berufswahlpass“

 

A-BO-Unterricht:

– die entsprechenden Seiten im Berufswahlpass werden ergänzt.

– die Praktikumsunterlagen werden abgeheftet.

 

Die Schülerinnen und Schüler…

·        nutzen den Berufswahlpass als Portfolio zu ihrer Berufsfindung.

·        aktualisieren ihr Kompetenzprofil.

Bewerbungstraining

 

Erstellen einer Bewerbungsmappe

A-BO-Unterricht/ Deutsch:

– Bewerbungsanschreiben

– Lebenslauf

Die Schülerinnen und Schüler…

·        können eigene Bewerbungsanschreiben erarbeiten.

·        setzen sich mit Anforderungen an die einzelnen Berufe auseinander.

 

Berufsnavigator

 

Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung

Mitarbeiterter der Volksbank:

– in Kooperation mit der VoBa haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich selbst und ihre Kompetenzen einzuschätzen und sich von Mitschülern, die sie gut kennen, einschätzen zu lassen.

Die Schülerinnen und Schüler…

·        setzen sich mit ihren Kompetenzen auseinander.

·        vergleichen sich mit ihren Mitschülern.

Besuch der ortsnahen Ausbildungsmesse

 

BAM/BOW

(Espelkamp)

Klassenlehrer/StuBos/Eltern:

– einmal im Jahr findet die Berufsorientierungwoche (BOW) statt mit der Berufsausbildungsmesse (BAM) und einem „Speeddating“

Die Schülerinnen und Schüler…

·        haben direkten Kontakt zu den ortsansässigen Firmen.

·        können sich direkt über Stellenangebote informieren.

·        haben die Möglichkeit bei einem Speeddating ihre Fähigkeiten und Interessen zu äußern.

Erstellen eines Be-werbungszeitplans

 

 

A-BO-Unterricht:

– der zeitliche Ablauf des Bewerbungszeitraums wird auf einer Zeitleiste dargestellt

 

Die Schülerinnen und Schüler…

·        bekommen einen zeitlichen Überblick.

Anschlussvereinbarung Klassenlehrer/StuBos/Eltern:

– Ausfüllen der Anschlussvereinbarung zum Prozess der Berufs- und Studienorientierung

Die Schülerinnen und Schüler…

·        halten schriftlich ihr Ausbildungsziel fest und erkennen, welchen Weg sie weiterhin gehen müssen, um dieses Ziel erreichen zu können.

·        halten dieses Ziel in einem Vertrag fest, der von Personen unterschrieben wird, die sie auf diesem Weg begleiten.

 

Berufsberatung

 

persönliche Gespräche über den weiteren Bildungsgang nach der Schule

 

Berufsberater/StuBo:

– in Einzelgesprächen wird jeweils die persönliche Situation diskutiert und Ideen für die Zukunft aufgestellt

Die Schülerinnen und Schüler…

·        setzen sich mit ihren Kompetenzen und Fähigkeiten auseinander.

·        überdenken ihre Zukunft.

Besuch der DASA (Dortmund) Vorbereitung im A-BO-Unterricht/ Klassenlehrer:

– Besuch der Deutschen ArbeitsSchutzAusstellung

Die Schülerinnen und Schüler…

·        lernen an direkten Beispielen den Arbeitsschutz kennen.

·        können aktiv verschiedene beruflich genutzte Geräte ausprobieren.

 

 

 

  1. Jahrgangsstufe (in Planung)
Aktivitäten verantwortliche (Fach-)Lehrer Lernziele
Elternabend

 

Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten der Ausbildungen

Klassenlehrer/ StuBos/ Berufsberater/ Vertreter der weiterführenden Schulen:

 

– die Eltern werden über die Kooperationen mit weiter-führenden Schulen informiert

 

Die Schülerinnen und Schüler…

Die Eltern…

·        lernen die Vertreter der weiterführenden Schulen kennen.

·        haben die Möglichkeit, detaillierte Fragen zu den einzelnen Ausbildungsgängen zu stellen.

 

A-BO-Unterricht – 10

(allgemeine Berufsorientierung)

 

Auflösung des Klassenverbandes für einen Nachmittag in der Woche

A-BO-Unterricht:

– die Schülerinnen und Schüler werden in Gruppen aufgeteilt und lernen in einem Rotationsprinzip im 9-wöchigen Rhythmus verschiedene ausbildungsrelevante Bereiche kennen

 

Die Schülerinnen und Schüler…

·        trainieren ein Vorstellungsgespräch.

·        bereiten sich mathematisch und sprachlich auf einen Eignungstest vor.

·        bearbeiten Eignungstests.

 

2-wöchiges Betriebspraktikum oder entsprechende Praxiskurse (trägergestützt) Vor- und Nachbereitung im A-BO-Unterricht / StuBO

Betreuung durch alle in dieser Klassenstufe unterrichtende Lehrer

 

– Die StuBos beraten die Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz

– der Praktikumsplatz sollte entweder aus dem Bereich des angestrebten Ausbildungsberufes kommen oder ein anderes Berufsfeld abdecken als das 3-wöchige Praktikum

Die Schülerinnen und Schüler…

·        setzen sich über einen längeren Zeitraum praxis-orientiert mit ihren eigenen Fähigkeiten und den betrieb-lichen Anforderungen auseinander.

·        entwickeln ein zeitgemäßes Verständnis für die Arbeitswelt sowie für technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge.

·        entwickeln ihre Schlüsselqualifikationen weiter.

·        überprüfen ihren Berufswunsch auf Realitätsnähe.

 

Praktikumsmappe

 

Anfertigung einer Praktikumsmappe

 

 

A-BO-Unterricht

mögliche Aufgaben:

– Bearbeitung detaillierter Aufgaben zu dem entsprechenden Beruf

Die Schülerinnen und Schüler…

·        interviewen Mitarbeiter und halten die Ergebnisse schriftlich fest.

·        recherchieren ihren Berufswunsch.

 

Präsentation über das Praktikum

 

 

A-BO-Unterricht

– Vorstellung des Wunschberufes

Die Schülerinnen und Schüler…

·        können präsentieren.

·        setzen sich mit ihrem Wunschberuf auseinander.

Portfolioinstrument

 

Ergänzungen im „Berufswahlpass“

 

A-BO-Unterricht:

– die entsprechenden Seiten im Berufswahlpass werden ergänzt.

– die Praktikumsunterlagen werden abgeheftet.

 

Die Schülerinnen und Schüler…

·        nutzen den Berufswahlpass als Portfolio zu ihrer Berufsfindung.

·        aktualisieren ihr Kompetenzprofil.

Besuch einer regionalen Ausbildungsmesse

 

„My Job“

(Minden)

Klassenlehrer/StuBos/Eltern:

– einmal im Jahr findet die Ausbildungsmesse „My Job“ in Minden statt

Die Schülerinnen und Schüler…

·        haben direkten Kontakt zu Firmen, die etwas weiter entfernt ansässig sind.

·        können sich direkt über Stellenangebote informieren.

 

Berufsberatung

 

persönliche Gespräche über den weiteren Bildungsgang nach der Schule

(Übergangsgestaltung)

 

Berufsberater/StuBos:

– in Einzelgesprächen wird jeweils die persönliche Situation diskutiert und Möglichkeiten für die Zukunft aufgezeigt.

Die Schülerinnen und Schüler…

·        setzen sich mit ihren beruflichen Wünschen auseinander.

·        erkennen ihre Möglichkeiten schulisch und beruflich.

Informationstage an den weiterführenden Schulen

 

Besuch der weiterführenden Schulen

(Tage der offenen Tür oder Probeunterricht)

 

Klassenlehrer

– vor den Weihnachtsferien haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit an drei Schnuppertagen an weiterführenden Schulen (Gymnasium, Gesamtschule und Berufskolleg) am Unterricht teilzunehmen.

 

Die Schülerinnen und Schüler…

·        lernen den Unterricht an den weiterführenden Schulen kennen.

·        können die Erwartungen, die an sie gestellt werden, besser einschätzen.

3-Tages Praktikum

 

für Schülerinnen und Schüler, die schon einen Ausbildungsplatz haben

Ausbildungsbetrieb

als Alternativprogramm zu den Informationstagen an den weiterführenden Schulen:

– Praktikum im Ausbildungsbetrieb für 3 Tage

 

 

Die Schülerinnen und Schüler…

·        lernen ihren Ausbildungsbetrieb besser kennen.

·        können die Erwartungen, die an sie gestellt werden, besser einschätzen.

 

 

 

Kooperationen

Folgende weiterführende Schulen sind Kooperationspartner der Sekundarschu-le Preußisch Oldendorf:

  • Wittekind-Gymnasium, Lübbecke
  • Söderblom-Gymnasium, Espelkamp
  • Gesamtschule Rödinghausen
  • Berufskolleg Lübbecke

 

Das Berufskolleg Lübbecke steht in aktiver Kooperation (Se-kundarschule/Be-rufskolleg/Ko-operation)  mit dem Wahlpflicht 1 – Arbeitslehre Technik und  Naturwissenschaft Gesundheit:

  • Jeweils in den Jahrgangsstufen 6, 7 und 8 besuchen die Schülerinnen und Schüler der entsprechenden Wahlpflichtfächer das Berufskolleg, um von den Berufskollegschülern in Projekten angeleitet zu werden.
  • Auf diese Art haben die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Preußisch Oldendorf die ersten Berührungen mit dem komplexen Gebäude des Berufskollegs.

 

Folgende Firma ist zur Zeit Kooperationsfirma der Sekundarschule Preußisch Oldendorf:

Firma Heinz Schwarz GmbH & Co.KG

  • In der Jahrgangsstufe 9 werden die Schülerinnen und Schüler im Wahlpflichtfach Technik von dem Ausbilder der Firma Schwarz besucht, der mit ihnen einen Gegenstand aus Metall arbeiten wird.

 

Weitere Firmen werden gesucht bzw. von den auslaufenden Haupt- und Realschulen der Stadt Preußisch Oldendorf übernommen.

 

Schulinterne Arbeitshilfen am Beispiel der BFE-Tage – 8. Jahrgang

  • terminliche Übersicht
  • Elterninformationsbrief
  • Elterninformationsbrief – trägergestützt
  • Informationsbrief an die Praktikumsbetriebe
  • Rückantwort Unternehmen
  • Vorbereitung – BFE-Tage:

– mögliche Mind-Map

– Mein Praktikumsbetrieb

– Einen Interviewbogen erstellen *

– Frag dich schlau! – Sich in einem Betrieb angemessen äußern und verhalten*

– Meine Erwartungen an das Praktikum*

 

  • Nachbereitung – BFE-Tage:

– Mein Praktikum im Rückblick

– Die Praktikumstage zur Berufsfelderkundung im Rückblick

– Meine Erfahrungen im Praktikum

– Evaluationsbogen

 

 

*vgl.Klar/text 8. Sprach-Lesebuch Deutsch NRW. Westermann, S. 190, 191, 193

Curriculum Berufsorientierung