Hoch hinaus im Harz

Hoch hinaus im Harz!

Sekundarschüler aus Pr. Oldendorf in luftiger Höhe im Harz

Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Pr. Oldendorf erlebten an ihrem freien Fronleichnamswochenende eine freizeitpädagogische Aktion der anderen Art. Während es in der Vergangenheit schon mal hoch hinaus auf Kletterpfaden durch die regionalen Hochseilgärten ging, startete die Gruppe aus 13 Schülerinnen und Schülern um Schulsozialarbeiter Thorsten Klötzel und Bundesfreiwilligendienstlerin Sarah Schröder am 31.05.2018 in einen dreitägigen Ausflug in den Harz nach Sachsen-Anhalt. Der Ausflug stand ganz unter dem Thema „Höhe“.

Am Anreisetag besuchte die Gruppe zunächst den Baumwipfelpfad in Bad Harzburg. Dieser ca. 1 Kilometer lange und zwischen 8 – 30 Meter hohe Pfad über den Baumkronen beinhaltet neben der Höhe auch noch 18 Lern- und Infostationen. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler die Natur einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen. Gegen Abend kehrte die Gruppe in der Jugendherberge in Quedlinburg ein. Die Zimmer wurden bezogen, zu Abend gegessen und alle ließen den Abend im gemütlichen Zusammensitzen und bei lustigen Gesellschaftsspielen ausklingen.

Am nächsten Tag stand das Highlight der Tour an. Mit den Leihbullis ging es zum Rappbodetal, in dem verschiedene Aktionen von Harzdrenalin besucht wurden. Zum Einstieg besuchte die Gruppe die Hängebrücke „Titan – RT“, eine 458,5 Meter lange Hängebrücke, die über das Bodestaubecken gespannt ist. Durch den Gitterrost im Boden konnte die ganze Zeit ca. 100 Meter tief in den Abgrund geschaut werden, was bei dem einen oder anderen schon ein mulmiges Gefühl auslöste. Da es zwischendurch immer wieder in der Ferne donnerte, mussten die Schülerinnen und Schüler zunächst um die zweite Aktion bangen. Doch das lange und geduldige Warten lohnte sich. Dem Besuch der Megazipline stand nichts mehr im Wege. Nebeneinander stürzten die Schülerinnen und Schüler mit der größten Doppelseilrutsche Europas eine ca. einen Kilometer lange Strecke mit einem Höhenunterschied von 120 Metern in die Tiefe. Während des rund einminütigen Fluges wurden sie bis zu 85 km/h schnell. Unten angekommen waren sie alle erstmal sprachlos, jedoch auch glücklich und vor allem begeistert. Für viele war der Flug mit der Megazipline eine völlig neue Erfahrung. Einige Schülerinnen und Schüler sicherten sich die Erinnerungen an den Flug durch eine Aufnahme mit der Helmkamera. Auch in der Jugendherberge angekommen schwärmten die Schülerinnen und Schüler noch bis in den späten Abend von den Aktionen des Tages und waren sich auf der Rückfahrt einig: Mit ihren Familien wollen sie den Spaß gerne noch einmal wiederholen und auch gerne noch einmal mit der Schule eine solche Aktion mit einem solch hohen Adrenalinpegel durchführen.