Erste Hilfe

Leben retten – Übung macht den Meister

Am Montag, den 12. März machten sich 8 Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs aus dem Wahlpflichtfach Naturwissenschaft mit Gesundheitsförderung und ihre Lehrerin Frau Bösche auf den Weg nach Lübbecke zum Berufskolleg.

Sie folgten damit einer Einladung der Lehrerin Frau Hellmich-Barthels an einem Projekt zum Thema >>Leben retten-Ersthelfer werden<< teilzunehmen.

Dieses Thema passe gut zu den Unterrichtsinhalten des Faches WPNW, fanden Lehrerin und SchülerInnen. Die kleine Gruppe kam mit offener Erwartungshaltung und wenig Vorkenntnissen im BK Lübbecke an und wurde freundlich von Frau Hellmich-Barthels und sechs Schülerinnen empfangen.

Diese hatten sich auf dieses Projekt vorbereitet und übernahmen die theoretische Einführung in das Thema, damit die Gäste den Sinn der danach folgenden Praxis verstehen konnten.

Die Berufsschülerinnen waren aufgeregt, aber man merkte, sie hatten sich vorbereitet und gaben ihr Bestes.

Es ging zum Beispiel darum:

  • Wie groß ist die Hilfsbereitschaft in Deutschland und Europa?
  • Wie funktionieren unser Herz und der Kreislauf?
  • Worauf muss ich achten, wenn ich einen Menschen retten will?
  • Wie rufe ich Hilfe?
  • Bin ich rechtlich abgesichert?

Die Organfunktionen waren den Gästen aus dem WP-Unterricht schon gut bekannt, sodass sich alle auf die folgende Praxis konzentrieren konnten.

Jetzt war Action angesagt. An mehreren Übungspuppen lernten die Sekundarschulgruppe die Herzdruckmassage und die Mund-zu- Mund- Beatmung. Wie anstrengend es ist, 15 Minuten (oder eben solange bis ein Krankenwagen kommt und der Notarzt übernehmen kann) im Rhythmus mit großem Oberkörpereinsatz einen Kreislauf in Bewegung zu halten, war eine einprägsame Erfahrung. Als Unterstützung machte der taktgebende Beat von „Staying alive“ in Dauerschleife diese Aufgabe etwas leichter.

Beim Feedback am Ende der Veranstaltung waren die Neuntklässler sich einig:

Sie hatten eine lebensrettende Maßnahme gelernt und würden sich auch trauen im Notfall Hilfe zu leisten.

Wünschenswert ist nun, dass regelmäßig geübt werden kann, damit die Bereitschaft Leben zu retten so leicht und selbstverständlich wird wie beispielsweise Zähne putzen.